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ver.di-Thesen zur Zukunft der Kultur in Deutschland 

ver.di Newsticker - 04.05.2004

Kunst und Kultur
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit neun Thesen zur Enquete-Kommission „Zukunft der Kultur“ in die öffentliche Debatte zur Kulturfinanzierung eingeschaltet.

Zu den wichtigsten Thesen gehört unter anderem die Kritik an der Privatisierung von kulturellen Einrichtungen. Es wird außerdem auch auf die desolate soziale Situation der Künstler aufmerksam gemacht. 

 

„Die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage aller Künstlerinnen und Künstler muss Thema Nummer 1 der Enquete-Kommission zum Thema Urhebervertragsrecht sein“, betonte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

Dass die Umsetzung des Urhebervertragsrechtes bisher erfolglos sei, liege nicht am Gesetz selbst, sondern am Widerstand der Verwerter, betonte Werneke. Das habe insbesondere die schwierige Verhandlungssituation im Bereich der Übersetzer und die Verweigerungshaltung des Deutschen Börsenvereins deutlich gemacht.

Die ver.di-Thesen und die Stellungnahmen zum Urhebervertragsrecht können auf der Homepage des Fachbereichs Medien Kunst und Kultur, Druck und Papier abgerufen werden.

Herausgeber/verantwortlich: V.i.S.d.P.: Harald Reutter
ver.di-Bundesvorstand
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin
Tel.: 030/6956-1010 bis -1017
Fax: 030/6956-3001
e-mail:pressestelle@verdi.de

Thesen zur Enquete "Zukunft der Kultur" (pdf-Datei) 

Posted: Mi - Mai 5, 2004 at 08:56 vorm.  
   
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